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Alles auf Anfang …

2024 ist vorbei und woah – was für ein Jahr!
Zu Beginn des Jahres stand ich in Kontakt mit einer Agentur und habe zwei Entwürfe für eine weitere Romantrilogie mit altägyptischem Setting geschrieben – beide haben de Agentur nicht zufrieden gestellt, wir sind nicht zusammengekommen.
Ich habe die Anthologie „Zeitenfluss“ und gemeinsam mit Sarah Malhus die Anthologie „X“ herausgebracht.
Im Mai ist endlich die Cthulhu-Anthologie „Chrononomicon“ erschienen, meine Kurzgeschichte und das Buch sind für den Vincent-Preis nominiert (hier geht’s zur Abstimmung), im Juni erschien mit „Wattgeflüster“ der abschließende Band der Trilogie „Gezeitenwechsel“ und mein inzwischen 6. Roman. Ich war auf der Regensburger Buchmesse LiberatisBona. Alles in der ersten Jahreshälfte.
Und trotzdem habe ich das Gefühl, ich habe nichts erreicht. Ich habe nichts getan. Es muss immer mehr, mehr, mehr …! Wann kommt die nächste Geschichte, die nächste Anthologie, der nächste Roman? Wann? Warum schreibst Du nicht? Wo ist die Agentur, der Großverlag, der nächste Vertrag? Alle anderen schaffen das doch auch? Guck doch, bei denen läuft das!
Puh. Ich gebe zu, dass ich dieses Jahr echt mit dem Schreiben hadere. So richtig. Ganz übel. Seit den beiden Leseproben habe ich nichts mehr geschrieben. Da liegt mit „Projekt Pyrrha“ noch ein 600-Seiten-Manuskript herum, das bearbeitet werden will, denn die Geschichte ist richtig gut. Da arbeitet im Hinterkopf das Sequel der „Herren des Schakals“, das irgendwann geschrieben werden will.
Aber da sind noch so viele andere Dinge. Unser Podcast „Mummies & Magic“ läuft richtig gut – und ehrlich: mit diesem Podcast haben wir schon so viel mehr an Geld eingenommen, das ist utopisch, dass ich das je mit Buchverkäufen tue. Wir bekommen so viel positives Feedback, es ist wirklich krass. Auch hier, kein Vergleich mit den Büchern!
Also aufhören mit dem Schreiben? Hm, das ist auch kein Weg, denn da sind noch so viele unerzählte Geschichten, die an die Welt wollen. Aber wie und wann? Da habe ich noch keine Idee. Deswegen ruht das Schreiben gerade, bis sich eine Tür öffnet. Und ich glaube ganz fest daran, dass sie es zur richtigen Zeit tut.
Apropos Türen – Mitte Juli hat sich da ja was getan. Der Uhrwerk Verlag kam auf mich zu und hat gefragt, ob ich die Chefredaktion des Rollenpiel-Systems „Lex Arcana“ übernehmen möchte. Ähm, ja? Es ist also nicht so, dass ich nicht mehr mit Büchern arbeite, nur in einer ganz anderen Art ud Weise. Ich bearbeite gerade die Übersetzung der „Encyclopedia Arcana“. Ich habe die Übersetzung des „Aegyptus“-Regionalbandes in Auftrag gegeben. Und diese Arbeit macht mich gerade total glücklich. So richtig! Ich versacke immer mehr in meinem Roman Empire, das halt wirklich das Imperium Romanum ist. Und bis Ende des Jahres will ich die erste Überarbeitung der „Encyclopedia“ abgeschlossen haben.
Was 2025 bringt? Wir werden sehen …